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Heute: Samstag, 22. September 2018

Erstellt am: 24.02.2016 um 18:15 Uhr

12. Boßelspieltag

Rubrik: Boßeln / Kloot

Von: Wolfgang Böning

Mentzhausen mit Niederlage in Stapel

 

Grabstede ist Landesliga-Meister

Frauen:

 

In der Boßel Landesliga der Frauen standen die erwarteten Favoritensiege für Kreuzmoor und Reitland an. In der Bezirksliga ist noch Hochspannung vor allem in der Abstiegsfrage angesagt, und auch die Meisterschaftsentscheidung ist noch offen.

 

Landesliga

 

Kreuzmoor – Schweewarden 9:0

 

Bei der Holz ein hin und her. Am Ende hatten die Gäste mit 55 Wurf mit 81 Meter, die Nase vorn. Schweewardens Mannschaftsführerin Silke Ahlhorn: „Immerhin ein kleines Erfolgserlebnis beim Favoriten.“ Bei den Gastgeberinnen holte die Gummi, auch mit 55 Wurf, 9,010 heraus. Die Kreuzmoorer Mannschaftsführerin Sandra von Häfen freut sich: „ Mit diesem Sieg haben wir die erneute FKV-Finalrunden Teilnahme gesichert.“ Die Kreuzmoorer sind mit 17:7 Punkten Dritter. Schweewarden (8:16) steht vor dem Klassenerhalt.

 

Haarenstroth – Reitland 0:9

 

In der Holz verlief es spannend. Die Gäste brachten 1,092 über die Ziellinie. Mit der Gummi legte man schnell 2 Wurf vor, die auf insgesamt 8,003 ausgebaut wurden. Reitlands Anja Rütemann: „ Ein Sieg der nie in Gefahr geriet.“ Reitland (20:4) steuert auf die Vizemeisterschaft zu. Für „Schlusslicht“ Haarenstroth (5:19) sieht es im Abstiegskampf nicht rosig aus.

 

Sandelermöns – Schweinebrück 0:7

 

In der Holz zeigten beide Seiten gute Leistungen. Mit 47 Wurf sicherte sich die Holz der Gäste ein Plus von 4,059. In der Gummi legten die Gastgeberinnen zwei Wurf vor. Die Gäste kämpften sich zurück, und gewannen mit 51 Wurf, 2,058. Schweinebrücks Mannschaftsprecherin Jana Schonvogel: „ Wir freuen uns über die zwei Punkte.“

Schweinebrück bleibt mit 22:2 Zählern eindeutig auf Meisterschaftskurs. Sandelermöns (11:13) befindet sich im gesicherten Mittelfeld.

 

Spohle – Roggenmoor/Klauhörn 2:0

 

Im „Kellerduell“ ganz wichtige Punkte für die Spohlerinnen, die vor Saisonbeginn andere Ansprüche hatten. Die Gastgeberinnen gaben mit der Holz noch -24 Meter ab, machten aber mit der Gummi 2,041 alles klar. Spohle (8:16) ist Sechster. Aufsteiger Roggenmoor/Klauhörn (5:19) ermittelt im „Fernduell“ mit Haarenstroth den Absteiger.

 

Bezirksliga

 

Waddens – Bredehorn 5:0

 

Die Butjenterinnen gerieten noch mit der Holz -72 Meter in den Rückstand. Dann wurde gegen das Spitzenteam mit der Gummi 5,082 richtig Gas gegeben. Waddens jetzt noch zwei Heimkämpfe nimmt mit 9:15 Punkten, Platz sechs ein. Vier Teams kämpfen noch um den Klassenverbleib. Bredehorn (14:10) befindet sich im gesicherten Mittelfeld.

 

Bockhorn – Delfshausen 0:2

 

Der Dritte (14:10) gab mit der Holz noch -16 Meer ab, und machte mit der Gummi 2,966 alles klar. Bockhorn (8:16) nimmt den Abstiegsplatz sieben ein.

 

Zetel/Osterende – Halsbek 5:0

 

Die abstiegsgefährdeten Friesländer sorgten mit dem Erfolg gegen den Tabellenführer für die Überraschung. Die Holz gewann 5,046 und die Gummi 43 Meter. Der Sechste Zetel/Osterende (9:15) schöpft Hoffnungen in Richtung Klassenverbleib. Trotz der Niederlage bleibt Halsbek (18:6) auf Meisterschaftskurs.

 

Westerscheps – Schweinebrück II 15:0

 

Der Tabellenzweite (16:8) langte mit der Holz 4,078 und vor allem mit der Gummi 10,027 zu.

Schweinebrücks „Reserve“ (8:16) muss mit der „Roten Laterne“ vorlieb nehmen.

 

Männer:

 

Etliche Boßler wurden bei diesem Spieltag doppelt „nass“ gemacht. Einmal vom Gegner, und alle Sportler waren durch den Dauerregen bis auf die Unterhose durch. In der Landesliga freuen sich die Grabsteder über den Meistertitel. Dramatisch spitzt sich hier der Abstiegskampf zu. Die „Rote Laterne“ hat der Aufsteiger Reitland übernommen. Auf Meisterschaftskurs befinden sich Altjührden/Obenstrohe (Bezirksliga) und Halsbek II (Bezirksklasse).

 

Landesliga

 

Kreuzmoor – Grabstede 1:7

 

Nach der schwachen Vorstellung in der Partie gegen Cleverns, gelang den Hausherren Schadensbegrenzung. In allen Gruppen gab es ein Duell auf Augenhöhe. Die 1. Holz gewann mit 54 Wurf 1,075. Knappe Niederlagen stellten sich mit der 2. Holz, mit 56 Wurf -1,077, der 1. Gummi mit 56 Wurf -3,022 und der 2. Gummi mit 57 Wurf -2,078 ein. Die Grabsteder freuten sich über den erneuten Titelgewinn (23:1). Zuletzt hatten die Friesländer die Meisterschaft 2013 in der damaligen Zehnerstaffel eingefahren. Da war ihnen anschließend auch der recht seltene große Wurf gegen die Ostfriesen, FKV-Meister, gelungen. Der Grabsteder Mannschaftsführer Holger Alberts: „ Wir freuen uns über die Meisterschaft. Insgesamt haben wir eine geschlossene Mannschaftsleistung über die Saison abgeliefert.“ Auch sein Gegenüber der Kreuzmoorer Matthias Gerken zufrieden: „ Wir haben uns nach der Blamage im Nachholwettkampf, wieder von unseren besseren Seite gezeigt.“ Die Kreuzmoorer nehmen mit 11:13 Zähler Platz vier, hinter den punktgleichen Spohlern ein. Am nächsten Spieltag 6.3. reisen diese beiden Teams als Außenseiter zu den beiden Spitzenteams, Halsbek und Grabstede an. Somit dürfte es beim Gleichstand zwischen Spohle und Kreuzmoor bleiben. Es könnte am letzten Spieltag zum „Endspiel“ um den 3. FKV Finalrundenplatz in Südbollenhagen, zwischen diesen beiden Mannschaften kommen.

 

Bredehorn – Reitland 16:0

 

Zumindest ein knapperes Resultat hätte man im „Kellerduell“ erwartet. Die klare Niederlage wurde von der 1. Holz -9,063 „eingefädelt“, die mit 58 Wurf, vier Wurf mehr brauchte als die anderen drei Gruppen, die alle 54 Wurf aufwiesen. Die 2. Holz verlor -3,110, die 1. Gummi -1,050 und die 2. Gummi -2,011. Dabei hatten noch alle Gruppen kurz vor der Wende gleichauf gelegen. Reitlands Sprecher Rainer Müller anerkennend: „ Die Bredehorner haben auf der Rücktour richtig aufgedreht. Das macht die Sache im Abstiegskampf nicht leichter für uns, auch durch das Ergebnis von Cleverns.“ Der Aufsteiger vielleicht mit dem Vorteil zwei Heimspiele gegen die Mitkonkurrenten Westerscheps und Cleverns. Mit 8:16 Punkten hat Reitland vorerst die „Rote Laterne“ übernommen. Bredehorn (10:14) ist Fünfter. Die Bredehorner in den Auswärtspartien bei den Tabellennachbarn Cleverns und Westerscheps können sogar noch den FKV-Finalrundenplatz drei erklimmen oder ganz nach unten fallen.

Bredehorns Mannschaftsführer Rene Thye: „ Der absolute Matchgewinner war die 1. Holz die nur 48 Wurf benötigte. Die anderen drei Gruppen waren auch gut.“ Er dachte auch an den Nachbarn Grabstede, der auf dieser Strecke ja auch zuhause ist: „ Glückwunsch zum Meistertitel.“

 

Westerscheps – Cleverns 0:6

 

Die „Festspiele“ der Friesländer, zuletzt 6:2 Punkte, davon zwei Auswärtserfolge, gehen weiter. Für die Hausherren fuhren die 1. Holz 15 Meter und die 1. Gummi 132 Meter, knappe Teilerfolge ein. Die Gäste machten mit der 2. Holz 5,053 und der 2. Gummi 1,033 alles klar. Es war für Cleverns der 1. Sieg gegen Westerscheps, und das auch noch auswärts. Mannschaftsführer Heiko Janssen ganz happy: „ Wie haben in der Regenschlacht unsere schwarze Serie beendet. Wir haben es selbst in der Hand bei noch zwei Endspielen.“ Cleverns vor Wochenfrist als Absteiger gehandelt steht nun mit 8:16 Punkten auf den Nichtabstiegsplatz sieben. Davor auf sechs rangiert Westerscheps, mit ebenfalls 8:16 Zählern.

 

Spohle – Halsbek 3:8

 

Im Spitzenspiel, im „Ammerland-Duell“ traf der Dritte auf den Zweiten. Bei der Wende war noch alles nah bei einander. Die Gastgeber legten mit der 1. Holz mit 57 Wurf 3,018 vor. Mit 56 Wurf holten die Gäste mit der 2. Holz 2,099 heraus. Mit der 1. Gummi auch 56 Wurf kamen 61 Meter hinzu. Mit der besten Leistung, 54 Wurf machte die 2. Gummi 6,029 alles klar. Halsbeks Sprecher Arne Hiljegerdes: „ Eine durchwachsene Leistung. Mit dem Sieg sind wir zufrieden.“ Der Titelverteidiger Halsbek (17:7) konnte somit auf die Vizemeisterschaft anstoßen. Die Spohler (11:13) müssen versuchen den 3. FKV Finalrundenplatz abzusichern.

 

Verbandsliga

 

Ruttel – Schweewarden 4:8

 

Mit dem letzten Aufgebot, gerade 16 Werfer reiste der Meister nach Friesland. Schweewardens Mannschaftsführer Stefan Freese: „ Hätte mir heute einer gesagt wir gewinnen, hätte ich ihn ausgelacht. Auch wenn wir keinen Sieg mehr brauchten haben wir alles auf der schwierigen Stecke gegeben.“ Die beiden Holz holten alles raus. Die 1. Holz gewann 4,062 und die 2. Holz 4,038. Hinzu kamen noch 45 Meter von der 2. Gummi. Nur die 1. Gummi musste -4,089 abgeben. Somit bleibt der Meister Schweewarden (21:1) weiterhin unbesiegt. Ruttel (9:11) ist Fünfter.

 

Stapel – Mentzhausen 0:14

 

Erneut lief bei den Gästen nicht viel zusammen. Nur die 2. Holz fuhr 94 Meter ein. Dagegen standen die Niederlagen der 1. Holz -2,008 und der 2. Gummi -1,052. Die 1. Gummi ging mit -11,080 sprichwörtlich „baden“. Insgesamt auch personelle Probleme bei den Mentzhausern. So wurde die Zweite zur Rückrunde vom Punktspielbetrieb zurückgezogen. Die Mentzhauser bleiben mit 2:18 Zählern Tabellenletzter. Absteigen kann man aber nicht, weil gleich zu Saisonbeginn Förrien/Minsen, seine Mannschaft vom Punktspielbetrieb zurückgezogen hat. Stapel (12:8) ist Zweiter.

 

Torsholt – Schweinebrück 8:0

 

Der Heimvorteil wurde genutzt. Der Vierte (11:9) siegte mit der 1. Holz 1,052, der 1. Gummi 6,072 und der 2. Gummi mit 48 Meter. Nur die 2. Holz gab -62 Meter ab. Schweinebrück (4:14) bleibt Vorletzter.

 

Bezirksliga

 

Altjührden/Obenstrohe – Moorriem 17:0

 

Die Spitzenpartie verlief nur einseitig ab. Spannung kam nie auf. Die Gäste verloren mit der 1. Holz -1,026, der 2. Holz -6,024, der 1. Gummi -3,081 und der 2. Gummi -6,036. Altjührden/Obenstrohe (18:6) strebt nun den direkten Wiederaufstieg an. Moorriem (16:8) ist Zweiter.

 

Leuchtenburg – Grabstede II 21:0

 

Dem Vierten (12:12) gelang ein Kantersieg. Die 1. Holz siegte mit 3,085, die 2. Holz mit 2,012, die 1. Gummi mit 5,097 und die 2. Gummi langte mit 10,056 richtig zu. Die Grabsteder „Reserve“ (3:21) steht vor dem Abstieg in die Bezirksklasse.

 

Portsloge – Hollwege 9:3

 

Die Hausherren legten mit der 1. Holz 34 Meter, der 2. Holz 4,081 und der 1. Gummi 5,026 vor. Die Gäste siegten mit der 2. Gummi 3,134. Portsloge (15:9) bliebt Dritter. Hollwege (11:11) nimmt Rang sechs ein.

 

Zetel/Osterende – Roggenmoor/Klauhörn 6:8

 

Es ging eng zu. Die Gäste siegten mit der 1. Holz 3,008, der 2. Holz 148 Meter und der 1. Gummi 4,086. Die Aufholjagd der Gastgeber mit der 2. Gummi 6,039, wurde nicht mehr belohnt. Der Aufsteiger Zetel/Osterende (6:18) bleibt Vorletzter. Roggenmoor/Klauhörn (11:9) nimmt den Platz vier ein.

 

Bezirksklasse

 

Die Spannung hier, bei je zwei Auf- und Absteigern, noch am größten.

Die besten Karten Richtung Aufstieg hat Halsbek II (11:7) nach dem 11:0 Auswärtserfolg in Wiefels (9:15). Rang zwei nimmt Garms (16:8) ein. Die Friesländer setzten sich mit 11:3 beim „Schlusslicht“ Vielstedt/Hude (6:18) durch. Unter die „Räder“ kam der Aufsteiger Rosenberg, der gleich eine 0:27 Schlappe in Haarenstroth einsteckte. Die Aufstiegsambitionen sind für die Rosenberger (14:10) nun gesunken. Haarenstroth (12:12) befindet sich im gesicherten Mittelfeld. Der Aufsteiger Waddewarden (14:10) wahrte die Aufstiegschancen durch den 7:0 Erfolg gegen Osterforde. Die Osterforder (8:16) sind stark abstiegsgefährdet.

 

Senioren:

 

Schon der 16. Spieltag stand für die Frauen II in der Landesliga, Neunerstaffel, an. Hier fiel wahrscheinlich die Vorentscheidung um die Meisterschaft. Der Titelverteidiger Schweinebrück besiegte den bisherigen Spitzenreiter Reitland mit 1,002. Nun führt Schweinebrück (23:3) die Tabelle vor Reitland (21:5) an. Der Siebte Delfshausen (8:16) konnte mit dem 2:0 gegen Augusthausen wieder mal ein Erfolgserlebnis genießen. Augusthausen (13:15) ist Sechster. Der Letzte Langendamm/Dangastermoor (1:23) kassierte eine 0:5 Heimpleite gegen den Dritten Leuchtenburg (22:8). Der Fünfte Spohle (15:13) setzte sich sicher mit 8:0 gegen den Vorletzten Grünenkamp (2:26) durch.

Bei den Männern IV der Landesliga, lies der Tabellenführer Reitland mit dem 0:0 in Haarenstroth eine Punkt liegen. Die Ammerländer (14:10) wiesen einen Vorsprung von 20 Metern auf. Trotz des Punktverlusts befindet sich Reitland (20:4) weiterhin klar auf Meisterschaftskurs. Der Tabellenzweite Altjührden/Obenstrohe (17:7) lies beim 5:0 gegen den Vorletzten Langendamm/Dangastermoor (8:16) nichts liegen. Einen 4:0 Heimerfolg verbuchte der Dritte Spohle (15:9) gegen den Sechsten Torsholt (8:16). Der Fünfte Leuchtenburg (10:14) musste beim 2:0 Erfolg gegen den Letzten Grabstede (4:20) kämpfen.